
Spatenstich zum Bau einer Mutter-Kind Einrichtung in Hürth-Kendenich
Betreuung für 10 Frauen mit Kindern
Heute trafen sich in der Ortshofstraße in Hürth Kendenich Vertreter des SKF (Sozialdienst katholischer Frauen), der Kirche, der Verwaltung, der Politik und Nachbarn. Gemeinsam feierten sie den Spatenstich zum Bau der neuen Mutter-Kind Einrichtung.
Der SKF plant die Bauarbeiten in diesem Herbst abzuschließen. Der zügige Bau soll die Belastung durch die Bauarbeiten für die Nachbarn reduzieren.
Entsprechend geschultes Personal soll dort zukünftig 10 Mütter mit ihrem Säugling oder ihren Kleinkindern betreuen. Die jungen Familien finden Unterstützung, bis sie in der Lage sind, sich alleine zu versorgen.
Frau Schmitz-Schützendorf, Vorsitzende des Vereins, dankte in ihrer Rede den zahlreich erschienen Gästen und betonte die Bedeutung der Einrichtung. Anschließend übergab sie das Wort an den Bürgermeister der Stadt Hürth, Dirk Breuer.
Dirk Breuer lobte die Kirche, die mit diesem Projekt ihrer sozialen Verantwortung gerecht wird, anstatt das Grundstück einer Wohnbebauung zuzuführen. Weiter zeichnete er die enge Zusammenarbeit zwischen Denkmalschutz. Jugendamt, Bauordnungsamt und Planungsamt aus. Kendenich gehört zu unseren „Bergdörfern“ ergänzte der Bürgermeister und er hoffte weiter, dass sich das Gebäude mit einer „alpenähnlichen Anmutung“ in den Ort einfügt. Mit dieser Bemerkung spielte er auf die Holzbauweise des neuen Gebäudes an.
Herr Wigbert Spinnrath, Pastoralreferent freute sich in seiner Rede, dass die katholische Kirche mit ihrem Pfarrhaus weiter in Kendenich vertreten ist. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, dies war vor 10 Jahren nicht so klar. Er dankte der Kirchengemeinde für ihren Einsatz, dass sie zusammen mit dem SKF dieses Projekt entwickelt haben.
Zum Schluss der Veranstaltung gab es den Segen für das Projekt.