Spaziergang durch Fischenich mit vielen Eindrücken

von Saleh Mati am 17. Juli 2026

Grundschule, Platz am Kirchberg, Stadtbus und Denkmalschutz waren Themen

Zwischen Plänen für die Martinusschule und Gesprächen über die Häuser an der Gennerstraße und der Schmittenstraße bewegte sich der Bürgerspaziergang mit Bürgermeister Dirk Breuer durch Fischenich. Dabei zeigte sich schon früh, wie vielfältig die Themen im Ort sind. Beim Stadtbus wurde die Stimmung ernster. Eine Bürgerin kritisierte die geringe Verlässlichkeit der Linie in Fischenich. Die Verwaltung nahm die Hinweise auf. Zu diesem Thema folgt ein eigener Bericht.

Rund zwanzig bis dreißig Menschen waren gekommen, um mit Breuer und Ortsvorsteher Norbert Gräfen über ihren Ort zu sprechen. Auch die CDU Ratsmitglieder Rüdiger Winkler und Dirk Schüler begleiteten den Rundgang. Zudem waren aus der Verwaltung Dezernent Jens Menzel, weitere Mitarbeitende sowie Vertreter der Stadtwerke dabei. Ebenfalls schloss sich ein Beamter der Polizei an. Dabei zog die Gruppe von Halt zu Halt, hörte zu, fragte nach und erhielt viele Einblicke. Zu den einzelnen Themen werde ich weitere Berichte veröffentlichen.

Ein Ort mit vielen Baustellen und vielen Ideen

Zu Beginn des Spaziergangs an der Martinusschule sprach Breuer über die geplante Sanierung. Dazu sagte er, dass die Stadt 27,1 Millionen Euro investiere und es sich „um die umfangreichste Investition“ handele. Der Neubau mit einem großen Raum für Schule und Vereine sei ein „Gewinn für den Ort“. Die Teilnehmenden hörten aufmerksam zu, einige fragten nach, andere blickten interessiert in die Runde.

Am Saal Hülsenbusch wollte ein Bürger wissen, wie es mit dem Gebäude weitergeht. Zwischendurch kam ich mit einem Bürger ins Gespräch, der mit Informationen zu einem älteren Haus an der Gennerstraße gab. Dabei diskutierten wir über Denkmalschutz und die Historie der verwendeten Baumaterialien. Danach sprach die Gruppe beim Fronhof und dem Spielplatz Am Kirchberg über Denkmalschutz, Pflege und mögliche Verbesserungen. Auch der neue Spielplatz an diesem Ort war ein Thema. Die Stimmung blieb offen und freundlich.

Weiter kam ich mit einem Bürger zu Ansprechpartnern im Ort ins Gespräch. Er lobte das Engagement der CDU Vertreter, die Gespräche im Ort regelmäßig anbieten und daher präsent seien. Von anderen Parteien wünsche er sich mehr Präsenz.

Bürger erzählen, Bürgermeister erklärt

Breuer gab an jeder Haltestelle kurze Erläuterungen. Am Ende nutzte ein Bürger die Gelegenheit für ein persönliches Lob. Dazu begann er mit den Worten, er wolle „ein Kompliment an Dirk Breuer, Bürgermeister der Stadt Hürth und seine Mitarbeiter aus der Verwaltung und den Stadtwerken aussprechen“. Sie seien in vielen Angelegenheiten erreichbar gewesen und hätten bei Problemen geholfen. Darauf reagierte die Gruppe mit Applaus. Viele zeigten Zufriedenheit über die offenen Gespräche und die klaren Informationen.

Über Saleh Mati

Saleh Mati, geb. 1966 in Köln. Seit 1966 wohnhaft in Hürth. Mitglied im Stadtrat seit 2004 Alle Einträge von Saleh Mati

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