Bürgertreff op Jöck geht weiter

von Saleh Mati am 12. Juli 2026

Bürgermeister lädt nach Fischenich ein

Am Mittwoch, 15. Juli, hat Bürgermeister Dirk Breuer die Menschen in Hürth zum nächsten Bürgertreff op Jöck eingeladen. Der Rundgang startet um 18 Uhr auf dem Parkplatz der Martinusschule in Fischenich. Zudem kündigt die Stadt den Termin auf ihrer Homepage an (Quelle: Stadt Hürth, Pressearchiv, 30. Juni 2026).

Wer den kommenden Termin in Fischenich plant, denkt vielleicht an den letzten Bürgertreff am Mittwoch, 8. Juli, in Efferen zurück. Dort zeigte sich schon, wie viel Dynamik in solchen Abenden steckt. Manchmal sogar, bevor der Bürgertreff überhaupt beginnt.

Ein Abend, der mit Spannung startet

Schon kurz vor 18 Uhr standen viele Bürgerinnen und Bürger bereit. Dabei blickten sie immer wieder zur Straße, als warteten sie auf den Hauptdarsteller des Abends. Nach zehn Minuten machte sich leises Stirnrunzeln breit. Einige fragten sich, ob der Rundgang überhaupt startet. Sein Büroleiter, die Leiterin des Ordnungsamtes, Mitarbeitende der Stadtwerke und die Polizei standen ebenfalls bereit. Alle waren da, nur der Bürgermeister fehlte. Die Szene wirkte wie ein kleines Standbild aus dem kommunalen Alltag: viele Menschen, viel Geduld und die Frage, ob der Gastgeber noch erscheint.

Dann die Erleichterung. Breuer kam. Er sprach kurz mit seinen Mitarbeitenden, suchte sich einen Platz auf dem Renneberg und bereitete sich auf den Austausch vor. Anschließend vergingen weitere Minuten. Eine Erklärung für die Verspätung gab es nicht. Viele nahmen es mit einem Achselzucken hin. Sie kennen die Taktung seines Amtes und die vielen Termine, die er an einem Tag absolviert. Am Ende waren alle froh, dass der Bürgermeister da war und der Rundgang endlich starten konnte.

Der Abend in Efferen hat gezeigt, wie viel Dynamik in diesen Treffen steckt. Nach diesem Blick zurück geht es nun nach vorn: nach Fischenich, zum kommenden Rundgang.

Gleiche Fragen beim letzten Rundgang?

Breuer und Ortsvorsteher Norbert Gräfen wollen mit den Menschen ins Gespräch kommen. Dabei gehen sie gemeinsam durch den Ort und hören zu, was die Bürgerinnen und Bürger bewegt. Beim Bürgertreff in Efferen kamen mehr als fünfzig Menschen. Sie sprachen über Verkehr, Busverbindungen und Bebauungspläne. Einige äußerten deutlichen Ärger. Daher reagierte Breuer in einzelnen Momenten sichtbar angespannt. Dabei schilderte ein Bürger den starken Verkehr in seiner Straße. Der Bürgermeister fragte nach einer Lösung. Doch der Bürger antwortete, dass er das Problem benennen könne, die Lösung aber von der Verwaltung erwarte. Ein weiterer Bürger kritisierte die schlechte Bekanntmachung zu einem Bebauungsplan. Die Verwaltung nahm diese Hinweise auf. Die Eindrücke aus Efferen zeigen, wie breit die Themen bei solchen Rundgängen gefächert sind. Mit diesem Blick zurück richtet sich der Fokus nun auf Fischenich, wo ebenfalls viele Fragen offen sind.

mögliche Themen, die Fischenich betreffen

In Fischenich dürften ähnliche Fragen auftauchen. Viele Menschen sprechen über den Breitenbacher Hof, den Radverkehr und die geplante Verlegung der Regionalbahntrasse. Am Ortsausgang entsteht deshalb eine neue Haltestelle. Diese Punkte betreffen den Alltag vieler Menschen. Sie wollen wissen, wie die Stadt vorgeht und welche Schritte folgen.

Warum der Termin wichtig ist

Der Rundgang bietet eine direkte Begegnung. Menschen können zeigen, was ihnen wichtig ist. Sie können Fragen stellen und konkrete Beispiele nennen. Breuer und die Verwaltung reagieren sofort und erklären, wie sie weiterarbeiten. Wer teilnimmt, bringt seine Sicht ein und stärkt die lokale Gemeinschaft.

Über Saleh Mati

Saleh Mati, geb. 1966 in Köln. Seit 1966 wohnhaft in Hürth. Mitglied im Stadtrat seit 2004 Alle Einträge von Saleh Mati

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